Im Training unseres Dojos steht nicht die individuelle Leistung im Vordergrund, sondern die kontinuierliche Weiterentwicklung aller Übenden. Jede Trainingseinheit bietet die Möglichkeit, an den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten, das Körperbewusstsein zu verfeinern, eigenständige Entwicklung zu fördern und die technischen Grundlagen zu vertiefen.
In diesem Sinne konnten alle anwesenden Trainierenden einen weiteren Schritt auf ihrem persönlichen Weg machen. Unabhängig vom jeweiligen Erfahrungsstand wurde jeder Einzelne entsprechend seines Fortschritts begleitet und auf die nächste Stufe geführt. Diese Entwicklung zeigt sich nicht nur in der technischen Ausführung, sondern auch in Haltung, Verständnis und innerer Reife.
Die Verleihung der neuen Gürtel ist kein Ergebnis einer punktuellen Prüfung, sondern Ausdruck des fortlaufenden Weges. Die Entwicklung der Übenden zeigt sich im beständigen Training und im zunehmenden Verständnis der Anwendungen, in dem sie sich entfaltet.
Verleihung des Menkyo Shoden an Andreas Fetter
Ein besonderer Meilenstein innerhalb dieser gemeinsamen Entwicklung war die Verleihung des Menkyo Shoden (初伝) an Andreas Fetter.
Menkyo Shoden bezeichnet die erste Einweihung der Übertragung und steht für die Phase der intensiven physischen und technischen Ausbildung. In dieser Stufe wird die körperliche Selbsterfahrung gezielt geschult. Der Übende erlernt die grundlegenden Haltungen, Bewegungen und Tugenden unserer Schule. Ein zentraler Bestandteil ist dabei das sichere Beherrschen der fünf grundlegenden Formen – sowohl im Ablauf als auch in ihrer Anwendung. Diese Stufe bildet das Fundament, auf dem alle weiteren Entwicklungen aufbauen.
Andreas trainiert seit nunmehr zehn Jahren unter der Anleitung von Marco Koch im Tode Jutsu. In dieser Zeit hat er sich kontinuierlich weiterentwickelt und sich durch seine ruhige, ausgeglichene und sympathische Art als wertvoller Bestandteil der Trainingsgemeinschaft etabliert. Als Hilfslehrer unterstützt er andere Übende und trägt maßgeblich zu einer positiven und konstruktiven Trainingsatmosphäre bei.
Sein Erreichen der Shoden-Stufe ist Ausdruck seines beständigen Engagements und seines konsequenten Weges über viele Jahre hinweg.
Wir als Verein gratulieren allen Übenden herzlich zu ihrem Fortschritt und dem Erreichen ihrer nächsten Stufe auf diesem Weg.









